Gutachterausschüsse

telefonnummer_koch_immobilienbewertung
Mit der Einführung des damaligen  Bundesbaugesetztes 1960 wurde in Deutschland die Institution der Gutachterausschüsse eingeführt.

Damit sollte  durch ein unabhängiges, unparteiisches und weisungsfreies Kollegialgremium von Sachverständigen Transparenz auf dem Immobilienmarkt erreicht werden.

Um den Gutachterausschüssen ihr Arbeit zu ermöglichen, werden von den Notaren Kopien aller Immobilienkaufverträge an den regional zuständigen Gutachterausschuss geschickt.

Die Kaufverträge werden von den Gutachterausschüssen nach statistischen Merkmalen ausgewertet und die erhaltenen Daten unter Wahrung des Datenschutzes in die Kaufpreissammlung überführt.

Daneben werden aus den gewonnen Daten der Liegenschaftszinssatz, Sachwertfaktoren, Ertragsfaktoren, Vergleichfaktoren, etc. abgeleitet.

Somit liefern sie die Grundlagen von Verkehrwertgutachten privater Sachverständiger oder Beleihungswertgutachten der Banken.

Daneben kann der Gutachterausschuss auch selbst Verkehrswertgutachten erstellen.

Gemäß Ermächtigungsverordnung nach §§ 199 BauGB sind die Gutachterausschüsse z. B. in Baden-Württemberg bei den Kommunen, in Nordrhein-Westfalen bei den Vermessungs- und Katasterämtern der kreisfreien Städte und Landkreise und in Niedersachsen bei den Regionaldirektionen des Landesamtes für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen (LGLN) angesiedelt sind.

Erfahren Sie mehr über die Aufgaben eines Gutachterausschusses:

gutachterausschuss

Rückruf anfordern